Blog | Themenschwerpunkt Covid19-Lockdown

24. Januar 2022

Present, Future: Shades of (COVID) Nostalgia | March 2020 – May 2021

Merav Kaddar

The outbreak of COVID-19 provoked a myriad of intriguing sentiments among my friends, me, and others, including a cringey fascination and an ambivalent kind of Eros brought on by the feeling of doomsday. These sentiments changed rapidly into sheer fear and anxiety of the sinister and unfamiliar present time (and future) and provided fertile ground for the emergence and enhancement of nostalgic feelings and practices. Nostalgia (from Greek – nóstos: homecoming, álgos: pain, ache) is defined as missing the past and clinging to it in an idealized and nonjudgmental manner. As such, nostalgia acts many times as a way to cope with a crisis-ridden reality, when the individual yearns for the past — perceived as “simple” — in the face of a chaotic and incomprehensible present. 

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1. Februar 2021

Apart Yet So Close – A report on Cairo’s Pandemic Experience

Dina Nageeb

The Coronavirus outbreak has had an impact on cities and populations all over the world. Although the virus itself is only a tiny, invisible thing, it has set a challenge for humanity: public spaces in cities have become empty, airports are closed, prayers have been cancelled and people are told to stay home for the first time in our lifetime. As cities are not meant to only satisfy basic human needs but provide crucial physical and social environments for human interaction, the changes the virus has brought to urban spaces have left stark impressions on their inhabitants and vice versa. Our daily habits influence our lives, and the way we act and interact reforms our built environment.

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21. Dezember 2020

Das Haus verlassen, um privat zu sprechen. Wie die Corona-Maßnahmen das Wie und Wo sozialer Unterstützung beeinflusst haben

Prof. Dr. Talja Blokland

Talja Blokland, Robert Vief und Daniela Krüger untersuchen die Frage, wie sich durch die politischen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung die Art und Weise verändert hat, in der sich die Berliner*innen Unterstützung für ihre Herausforderungen im Alltag gesucht haben. Auf Grundlage der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die 2019 und 2020 in vier Berliner Nachbarschaften durchgeführt wurde, wird gezeigt, dass die Mehrheit der Befragten vor dem Lockdown face-to-face miteinander kommunizierte, um ihre größten persönlichen Herausforderungen anzusprechen. Diese Begegnungen fanden außerhalb der eigenen Wohnung statt. Unter den Corona-Auflagen wurde der digitale Austausch wichtiger – doch erstaunlicherweise blieben wir deshalb nicht zu Hause.

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6. Mai 2020

Nur weil wir es tun müssen, heißt das nicht, dass es richtig ist: warum #stayathome nicht zu einem moralischen Imperativ und soziale Isolation nicht zu einer Gewöhnung werden sollte

Prof. Dr. Talja Blokland

Talja Blokland, Daniela Krüger und Robert Vief untersuchen die derzeit unter Corona entstehenden Einschränkungen der Möglichkeiten soziale Unterstützung zu erhalten. Sie argumentieren, dass die politischen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus die Art und Weise regulieren, wie wir miteinander in Kontakt treten und mit anderen Menschen kommunizieren. Auf der Grundlage repräsentativer Umfrageergebnisse aus vier verschiedenen Berliner Stadtvierteln zeigen sie, dass noch vor einem Jahr (1) die Mehrheit der Befragten drängenden Problemen mittels face-to-face Kommunikation begegnete – und zwar mehrheitlich außerhalb ihrer Wohnung; sowie, dass (2) die Reduzierung der Kommunikation auf den digitalen Austausch mit hohen Kosten verbunden ist und die Begegnung in persona nicht ersetzen kann.

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