Blog | Themenschwerpunkt Soziale Unterstützung

9. Juli 2021

Digital care: How social support during the Covid-19 pandemic shifted to the digital and our worries became “surplus value”

In this blog post Daniela Krüger, Nina Margies, Robert Vief and Talja Blokland show that the Covid-19 pandemic and contact restrictions changed the how and where of exchanging social support with others shifting increasingly to the digital. This may be in part a result of the Berliners’ attempt to create a new private outside. Krüger et al. argue, however, that this new private relies on an illusio of privacy. Especially during the pandemic, they hold, our worries might have become “surplus value” in an unregulated and intransparent market of data on and by us.

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21. Dezember 2020

Das Haus verlassen, um privat zu sprechen. Wie die Corona-Maßnahmen das Wie und Wo sozialer Unterstützung beeinflusst haben

Prof. Dr. Talja Blokland

Talja Blokland, Robert Vief und Daniela Krüger untersuchen die Frage, wie sich durch die politischen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung die Art und Weise verändert hat, in der sich die Berliner*innen Unterstützung für ihre Herausforderungen im Alltag gesucht haben. Auf Grundlage der Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die 2019 und 2020 in vier Berliner Nachbarschaften durchgeführt wurde, wird gezeigt, dass die Mehrheit der Befragten vor dem Lockdown face-to-face miteinander kommunizierte, um ihre größten persönlichen Herausforderungen anzusprechen. Diese Begegnungen fanden außerhalb der eigenen Wohnung statt. Unter den Corona-Auflagen wurde der digitale Austausch wichtiger – doch erstaunlicherweise blieben wir deshalb nicht zu Hause.

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6. Mai 2020

Nur weil wir es tun müssen, heißt das nicht, dass es richtig ist: warum #stayathome nicht zu einem moralischen Imperativ und soziale Isolation nicht zu einer Gewöhnung werden sollte

Prof. Dr. Talja Blokland

Talja Blokland, Daniela Krüger und Robert Vief untersuchen die derzeit unter Corona entstehenden Einschränkungen der Möglichkeiten soziale Unterstützung zu erhalten. Sie argumentieren, dass die politischen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus die Art und Weise regulieren, wie wir miteinander in Kontakt treten und mit anderen Menschen kommunizieren. Auf der Grundlage repräsentativer Umfrageergebnisse aus vier verschiedenen Berliner Stadtvierteln zeigen sie, dass noch vor einem Jahr (1) die Mehrheit der Befragten drängenden Problemen mittels face-to-face Kommunikation begegnete – und zwar mehrheitlich außerhalb ihrer Wohnung; sowie, dass (2) die Reduzierung der Kommunikation auf den digitalen Austausch mit hohen Kosten verbunden ist und die Begegnung in persona nicht ersetzen kann.

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