Ausstellungen

Ludantia – Baukulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche

05.-22.11.2019

AUSSTELLUNG
BAUKULTURELLE BILDUNG
FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

 

Baukulturelle Bildung (BKB) für Kinder und Jugendliche ist ein interdisziplinäres Feld, das Architektur, Stadtplanung und Design, Kunst, Umweltbildung, Bildungswissenschaften und Pädagogik umfasst. BKB nutzt die gebaute Umwelt – Siedlungen, Gebäude und Identitätsträger – als Gegenstand, Lernkontext und curriculare Ressource. Es gibt verschiedene Akteure auf der ganzen Welt, die im Bereich BKB tätig sind. Ihr Hintergrund reicht von Bildungsbeauftragten in Museen und Architekturzentren über den breiteren kulturellen/dritten Sektor und Design- und Planungspraktiker*innen bis hin zu Lehrer*innen in Schulen und Kindergärten.

Diese Ludantia-Ausstellung an der TU Berlin soll Akteure zusammenbringen, die in unterschiedlichen Bereichen des Themengebietes arbeiten und so BKB als ein einzigartiges Feld von Bildung, Forschung und Praxis international weiter etablieren.

Die Ausstellung an der TU Berlin wird von einer Reihe von BKB-Workshops für Kinder – organisiert vom Verein Jugend Architektur Stadt (JAS e.V.), Vorträgen internationaler Schlüsselfiguren ,einem internationalen Expert*innenworkshop und der Vorstellung von zwei Büchern zum Thema begleitet.

Die ausgestellten Projekte legen nahe, dass der beste Weg, über die gebaute Umwelt nachzudenken, im Tun und in praktischen Aktivitäten besteht, da nur so die Welt, in der wir leben, verändert werden kann. Die gezeigten Bildungsprojekte stellen die Transformation von Räumen durch den Einsatz der künstlerischen Sprache von Architektur, Malerei, Skulptur, Literatur, Kino, Theater, Tanz und vielen anderen dar. In allen vorgestellten Projekten waren Kinder und Jugendliche ausschließlich Initiatoren der Arbeit und der Projekte. Die Projekte reflektieren kritisch den öffentlichen, städtischen, schulischen und natürlichen Raum aus bildungspolitischer Sicht und erarbeiten – aus der transformativen Sichtweise der Kinder und Jugendlichen, die an den Projekten teilgenommen haben – Vorschläge zur Verbesserung des Raum.

Bildaufnahmen: Jorge Raedó