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8. September 2023

Von der Schillingbrücke zur Warschauer Brücke

Christopher Heidecke

Wirklichkeit und insbesondere Städte unterliegen einem steten räumlichen sowie zeitlichen Wandel. Mittels Lucius Burckhardts Methode der Spaziergangswissenschaft wird das Berliner Anschutz-Areal/Mediaspree untersucht und versucht, die planerische wie organisationale Entwicklung als Ausgangspunkt der Betrachtung für die hiesige Raumkonstitution und leibliche Erfahrung zu setzen.

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28. August 2023

„Pokémon Go könnte eine echte Chance sein, das Leben in öffentliche Räume zurückzuholen“

Dr. Eric Lettkemann | aufgezeichnet von Céline Lauer

Die Einen nutzen ihr Smartphone, um virtuelle Fantasiewesen zu jagen; die Anderen, um sich zum Date zu verabreden. Beides prägt und verändert nicht nur Sozialleben der Nutzer:innen, sondern auch die Städte, in denen sie sich bewegen. Aber wie? Hier erklärt der Soziologe Eric Lettkemann, was passiert, wenn die digitale und die analoge Welt aufeinanderprallen – und warum die mobilen Apps urbane Orte nicht nur bedrohen, sondern auch bereichern können.

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21. August 2023

„Es ist meine Aufgabe, ebenso Dinge von mir preiszugeben“

Jae-Young Lee | aufgezeichnet von Céline Lauer

Still, einsam, abgelegen und isoliert: Das sind typische Eigenschaften, die ländlichen Räumen gern nachgesagt werden. Doch wie nehmen die Menschen vor Ort ihre Situation wahr, und was halten sie von solchen Zuschreibungen? Hier erzählt Jae-Young Lee, wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB, welche Erfahrungen sie in Chile gesammelt hat, was sie nun in Korea erwartet – und wieso die Bedeutung von Smalltalk im Feld nicht unterschätzt werden sollte.

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18. August 2023

„Fühlt sich fast an wie im Mathegebäude“

Simon Pohl | Christina Hecht

Die Mitarbeiter:innen vom Projekt zu Raumkonflikten und Plattformökonomie haben Anfang des Jahres einen sechswöchigen Feldaufenthalt in Kapstadt, Südafrika verbracht. Anhand dieser kurzen spatial vignette werfen Simon Pohl und Christina Hecht kurze Schlaglichter auf die Erfahrungen, die sie dort sammeln konnten – sowohl im Hinblick auf Fragestellungen des Projektes, als auch darüber hinaus.

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14. August 2023

„Physische Orte beeinflussen digitale Räume – und umgekehrt“

Dr. Daniela Stoltenberg | aufgezeichnet von Céline Lauer

Die Hashtags #HambiBleibt und #LütziBleibt wurden zu Losungen des Protests gegen den Braunkohleabbau im Rheinischen Revier. Hier erklärt die Kommunikationswissenschaftlerin Daniela Stoltenberg, wie sich die Bewegung die Sozialen Netzwerke zunutze macht, welche Parallelen es zum indigenen Aktivismus in den USA gibt – und weshalb die Aufmerksamkeit, die in den digitalen Medien erzielt wird, nicht immer im Sinne der Betroffenen vor Ort ist.

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7. August 2023

„Plötzlich merkt man: Das, was man sich ausgedacht hat, ist so nicht umsetzbar“

Prof. Dr. Silke Steets | aufgezeichnet von Céline Lauer

Menschen, Themen, Disziplinen: Vielfältiger als am SFB 1265 könnte Forschung kaum sein. Das macht die gemeinsame Arbeit ungemein reicher, aber nicht unbedingt leichter; gerade dann, wenn es darum geht, das erhobene Wissen am Ende zu einer gemeinsamen Theorie zu verdichten. Hier erzählt die Soziologin Silke Steets, warum Teilprojekte manchmal ins Stocken geraten oder ein Eigenleben entwickeln – und welcher Trick ihr selbst mal weitergeholfen hat.

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31. Juli 2023

„Karten und Pläne sind immer ein Machtinstrument“

Dr. Séverine Marguin | aufgezeichnet von Céline Lauer

Stadtpläne, U-Bahn-Netze, Google Maps: Kartierungen von Räumen sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Doch auch Forschende können mit Mappings ganz neue Wege einschlagen, findet Séverine Marguin. Hier erklärt die Soziologin, wie Wissenschaftler:innen des SFB mit diesem Werkzeug arbeiten, warum die Kommunikation via Kartierung oft sogar besser gelingt – und weshalb man sich von den hübsch anzuschauenden Plänen nicht täuschen lassen darf.

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28. Juli 2023

Visual impressions from fieldwork in Lagos

Francesca Ceola

A thin line between ethics and aesthetics haunts these reflections on field research in an African city, approached through the positionality of a researcher from a European context. Based on some visual impressions encountered during the fieldwork, the researcher Francesca Ceola retraces the process of reorientation in a place geographically and culturally very far away from her habitat recognizing what she knows in what she sees. In doing so, she contests the abstraction of “going to do fieldwork” as separate from everyday scientific practices.

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